Yap

 
   
 
 
   
Yapesisches Straßenschild
 

Wer an die kleine Pazifikinsel Yap denkt, denkt an Mantas, unweigerlich!

Zu Recht, denn man kann diese wunderschönen Teufelsrochen hier zu jeder Jahreszeit (fast) zuverlässig antreffen und wer hat nicht schon einmal von einer atemberaubenden Begegnung mit eben jenen Großfischen geträumt?!

Bis zu 6 Metern beträgt die Spannweite der Yap-Mantas! An den beiden Tauchplätzen Miil- und Goofnuw-Channel nutzen die beachtlichen Tiere die Gezeiten aus und „suchen“ nach Plankton. Wer das einmal erleben durfte, wird noch lange von dieser spektakulären Begegnung erzählen!

 
 

ABER, Yap hat mehr zu bieten als das, nicht nur taucherisch! Denn, zum einen sind auch die anderen Tauchplätze weltweit ganz weit oben einzusortieren und zum anderen ist die Insel an sich auch durchaus sehens- und erlebenswert…

Besonders geprägt ist Yap durch die Tradition, die sich in vielen Bereichen beobachten lässt.

Die sicherlich bekannteste ist die des Tanzes! Mehrmals im Jahr und besonders am so genannten „Yap-Day“ (erste März-Wochenende) werden große Tanzveranstaltungen in großen Gruppen mit Gesang und Trommeleinlagen abgehalten, hinzu kommt der selbstgemachte Schmuck – hier erlebt man tolle Eindrücke und Erinnerungen.

 
 
   
 
Tanz

Eine weitere Tradition stellen die zwei verschiedenen Formen von Gemeinschaftshäusern in jedem Dorf dar. Es gibt zum einen das für alle Dorfbewohner zugängliche Haus, welches zumeist dafür verwendet wird der Jugend die Traditionen näher zu bringen und zu unterrichten. Das andere Haus ist das so genannte „Men’s House“, in welchem die Männer eines jeden Dorfes Versammlungen abhalten, deren Beschlüsse aber erst fixiert werden, nachdem die Männer sich anschließend mit ihren Frauen beraten haben. Eine bemerkenswerte Besonderheit ist die Bauweise dieser Häuser, denn es werden keine Nägel verwendet, sondern nur natürliche Schnüre und Seile, die diesen Treffpunkten zusätzlich dekorativ eine gewisse Außergewöhnlichkeit verleihen.

Men's House mit Stonemoney
Men's House direkt am Meer
   
Men's House mit Stonemoney
Men's House direkt am Meer

Yap wird zudem oft als Insel des „Stone Money“ bezeichnet. Dahinter steckt, dass Reichtum nicht etwa durch Münzgeld, sondern vielmehr durch eben jenes Steingeld ausgedrückt wird! Diese unterschiedlich großen runden Steinstücke mit einem Loch in der Mitte dienten früher dem Erwerb von Verbrauchs- und Gebrauchsgütern, heute wird es vor allem zur Übertragung von Gründstücken oder anderen Besitztümern eingesetzt. Bis 1871 wurden das Steingeld von den Yap-Insulanern in Steinbrüchen auf der 400 Kilometer entfernten Insel Palau geschlagen und dann aufwendig auf Bambusflößen nach Yap gebracht. Demnach legt sich der Wert auch nicht durch die Größe oder Dicke fest, sondern vielmehr durch die „Geschichte“ des Steines. Wenn nämlich der Transport besonders aufwendig war, sich schwierig gestaltete oder dabei sogar ein Todesfall zu beklagen war, ist der Stein mehr wert. Das Steingeld findet man in vielen Vorgärten und es gibt sogar auch eine „Stone Money“-Bank!

 
 
   
 
 
Stonemoney

Wundern darf man sich auch nicht über das ständige Kauen der Einheimischen, die nicht etwa dem Kaugummi verfallen sind, sondern die so genannte Betelnut zerkauen. Diese Frucht der einheimischen Pflanze Betelpfeffer wird mit einer geschmackvollen Flüssigkeit, teilweise Tabak und einem weiteren Pflanzenblatt zuerst zubereitet, dann „geknackt“ und anschließend zerkaut. Der Saft der Betelnuss ist zwar rot, aber aufgrund einer chemischen Reaktion mit den anderen Zugaben bekommt man schließlich schwarze Zähne. Und fast alle Inselbewohner haben schwarze Zähne!

 
 

Den Tauchern kommt heute übrigens eine historische bedeutsame Arbeit aus der Zeit der deutschen Besatzung zu Gute, denn während dieser Zeit von 1899 bis 1914 wurde der „German Channel“ zwischen den beiden Hauptinseln gebaut. Hierbei wurde teilweise harter Fels weggesprengt und das Flussbett mit schwerer Arbeit ausgehoben. Dieser Kanal dient heutzutage hauptsächlich als Verbindung zwischen der Nord- und der Südseite was vor allem eben den Tauchern zu Gute kommt, da die Trichtermündung des Miil-Channel in den German Channel übergeht und so schnelle Verbindungen zwischen den Tauchplätzen möglich sind.

German Channel
German Channel

Aus dem zweiten Weltkrieg gibt es in der Nähe des Flughafens auch noch viele Relikte zu bewundern, wie Japanische Kampfflugzeuge und Kanonen, die definitiv eine Erkundung wert sind.

 
 
   
 
 
Kriegsrelikte

Alles in Allem ist Yap eine sehr schöne und interessante Insel mit tollen abwechslungsreichen Tauchgebieten. Die vermeintlich lange Anreise kann bei der richtigen Flugauswahl durchaus „machbar“ sein. Es gibt nämlich Verbindungen bei denen Sie ohne Zwischenübernachtung nach Yap reisen können. Wir beraten Sie gerne, denn wie bei all unseren Zielgebieten, war bereits mindestens ein Mitarbeiter vor Ort.

 
 
   
 
typisches Straßenschild
   
Blick auf den Miil Channel
Yap Art Gallery
   
Basketballplatz in der Hauptstadt Colonia
typisch yapesische Korbtasche
Allgemein

 

Impressum
keywords

Nautilus Tauchreisen
Pfarrgasse 1
D-82266 Inning / Ammersee
Telefon: 08143-93100
Fax: 08143/9310-13
info@nautilus-tauchreisen.de

extra2

<tagdance> websolution & graphic design cc

Mark Fischer

Black Horse Center
CNR Dorp And Market Street
ZA - 7600 Cape Town - Stellenbosch
RegNr. 2004/109931/23
---------------------------------------
Tel: +49 (0)89 615 123 50
Tel: +49 (0)89 960 49942
Tel: +27 (0)21 813 6387
Fax: +49 (0)89 38012269-9
---------------------------------------
mail: mark@tagdance.de
web: www.tagdance.de

subitemnav
Tauchen Reisen Karibik Mittelmeer Cuba Ägypten Philippinen