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Swiss Inn Beach
Swiss Inn Beach ist
das Hausriff der EXTRA DIVERS Tauchbasis Dahab. Direkt vor der Tauchbasis,
in einer langgestreckten Bucht, befindet sich ein Tauchplatz der
die Herzen von Fotografen höher schlagen
läßt. Einzelne Korallenblöcke, die sich auf einer
ausgedehnten Seegraswiese verteilen, bieten Raum für unzählige
Meeresbewohner. Von grauen Muränen über Feuerfische bis
zu Seepferdchen läßt sich dort alles finden, was das Rote
Meer zu bieten hat. Mit einer maximalen Tiefe von 16 Metern eignet
sich derTauchplatz zum Verweilen.Der einfache Ein- und Ausstieg sowie
die unmittelbare Nähe der Tauchbasis machen diesen Platz auch
ideal für einen Checktauchgang zur Eingewöhnung und Bleikontrolle.
Nachttauchgänge werden an diesem Tauchplatz unvergesslich bleiben.
Federsterne, Garnelen, den einen oder anderen Oktopus und vieles
mehr kann man in der Nacht beobachten. Das biolumineszierende Plankton
beeindruckt den Nachttaucher auf seine Art.
Triple Pools
Der Name des Tauchplatzes bezeichnet
gleichzeitig seinen charakteristischen Einstieg. Die Rifflagune ist
durch Korallenwälle
in drei Becken unterteilt, die den Einstieg in einen phantastischen Korallengarten
auf der Außenseite des Riffdaches bilden. In den Pools befinden
sich häufig Gelbschwanzbarakudas, so daß bereits der Weg
durch die Pools zum Korallengarten zu einem Erlebnis wird. Die Formationen
der Hartkorallen sowie das sich an den Korallengarten anschließende
drop-off sind mehr als nur sehenswert. Die aus der Steilwand herausragenden
Korallenblöcke bilden mit ihren Bewohnern, den Glasfischen,
eine Einheit. Wenn man sich nach den Pools nach Süden wendet,
kommt man über eine große Sandfläche. Auf ihr kann
man in den Morgenstunden noch den einen oder anderen Rochen beobachten.
The Canyon
Der
Tauchplatz Canyon, der zu den bekanntesten Dahabs zählt,
hat eine Vielfalt an Tauchvariationen zu bieten. Fast direkt bis
an das Ufer zieht sich eine Lagune durch das Riffdach. Durch sie
ist der Einstieg sehr leicht. Kommt man aus der Lagune ins Freiwasser,
versperrt ein wunderschöner Korallenblock die freie Sicht in
das klare Blau des Roten Meeres. Wendet man sich jetzt Richtung Norden,
kommt man zu einem Spalt im Riffplateau, welcher wahrscheinlich durch
ein Erdbeben entstanden ist. Dieser Canyon zieht sich durch das Plateau
und beginnt auf ca. 12 Metern mit der "fishbowle". Die "fishbowle" sieht
aus wie ein kleiner Pizzaofen und hat zwei Ein- bzw. Ausstiege. Es
empfiehlt sich, dem Spalt bis auf etwa 19 Meter zu folgen und sich
dort durch eine breite Öffnung auf 30 m fallen zu lassen. Hier öffnet
sich der Canyon zu einer Höhle, die man nach oben durchtaucht.
Durch das sich an diese Kathedrale anschließende "fishbowle" verlässt
man den Canyon wieder. In der "fishbowle" wimmelt es von Glasfischen,
die den Taucher auf seinem Weg zum Ausgang völlig umringen.
Taucht man den Canyon erst später am Morgen, so sieht man einen
Vorhang aus Luftblasen aus dem Spalt aufsteigen. Verlässt man
die Lagune Richtung Süden, öffnet sich dem Taucher der
Blick auf einen sehr schönen Korallengarten. Der Canyon-Coralgarden
hat für jeden etwas zu bieten. Häufig taucht eine Schildkröte
aus den Hartkorallen auf. Auf den Sandflächen lässt sich
der Flügelroßfisch sowie der eine oder andere Skorpionsfisch
finden. Den Abschluss des Riffplateaus bildet ein Steilhang, der
in unergründliche Tiefen abfällt. Der Tauchplatz Canyon
bietet vom Korallengarten über das drop-off bis zum Canyon alles,
was man sich als Taucher nur wünschen kann. Empfohlen werden
mindestes 2-3 Tauchgänge an diesem phantastischen Platz.
The Islands
Islands, ist einer der schönsten
Tauchplätze Dahabs. Aufgrund
seiner maximalen Tiefe von 18-20 Metern eignet er sich hervorragend
für einen Nachmittagstauchgang. Es empfiehlt sich die Flut abzuwarten,
da man, um zum Einstieg zu gelangen, ein Stück von etwa 20 Meter
Riffdach zu überwinden hat. Taucht man hinab, befindet man
sich in einem von drei Sandpools. Man kann sie Richtung Norden durchtauchen
und sich dann durch ein Korallenlabyrinth zur Außenseite aufmachen.
In diesem Korallenlabyrinth begegnen dem Taucher große Schulen
von Gelbschwanzbarakudas, die jedes Taucherherzhöher schlagen
lassen. Von oben betrachtet sieht der Tauchplatz wie zwei sich ineinanderschmiegende
Inseln aus. Diese gewaltigen Rifformationen sind so in sich gewachsen,
dass sie einem Labyrinth aus Korallen gleichen. Auf der Außenseite
kann man mit etwas Glück einen Adlerrochen mit majestätischen
Schlägen vorbeiziehen sehen. Mit seinen Schwingen gleitet er
eher durch das Wasser, als dass er schwimmt. Der Ausstieg führt
durch einen kleinen Tunnel, der sich direkt aufs Riffdach hin öffnet.
Dadurch wird man in keiner Weise durch Wellen beim Ausstieg behindern.
Bells & Blue Hole
Das Blue Hole,
der berühmte und berüchtigte Tauchplatz
Dahabs. Das Blue Hole ist der nördlichste Tauchplatz, welcher
mit Fahrzeugen erreicht werden kann. Ein fast kreisförmiges
dunkelblaues Loch im Riffdach mit einem Durchmesser von ca. 25 Metern,
dass in der Tiefe bis auf über 100 m abfällt. Das Blue
Hole bietet kaum Korallenbewuchs im Gegensatz zu der wunderschönen
Außenwand. Die Steilwand, die sich an dieser Stelle die Küste
entlang zieht, ist atemberaubend. Bewachsen mit einer Vielzahl von
Korallen und dem Blick ins tiefe Blau. Filigrane Fächerkorallen,
Tischkorallen, sowie Weichkorallen, lassen sich hier finden. Man
kann diesen Platz auf unterschiedliche Art und Weise betauchen. Bei
einem Einstieg in das Blue Hole überquert man über einen
Sattel auf 7 m das Riffdach. Die Steilwand kann man nun linke oder
rechte Schulter betauchen. Etwas weiter nördlich liegt der Einstieg
Bells. Nach einer kurzen Kletterpartie an einem Felsblock vorbei,
gelangt man zu einer Einkerbung am Ufer. Taucht man an dieser Stelle
ab, so öffnet sich ein, auf einer Seite offener Kaminschacht,
der bis auf eine Tiefe von 27 m senkrecht abfällt. Kopfüber
lässt man sich hinunterfallen. Aber Vorsicht, nicht vergessen
am Endes des Kaminschachtes, der sich auf seinem letzten Meter komplett
schließt, das Jacket aufzublasen, da an dieser Stelle die Steilwand
auf eine nicht ergründbare Tiefe abfällt (man sagt ca.
800 m). An Überhängen vorbei folgt man der Steilwand rechte
Schulter Richtung Süden. Langsam sollte man die Tiefe von 30
m verlassen, um die schönsten Korallenformationen in den etwas
flacheren Bereichen genießen zu können. Auch der Sattel
des Blue Holes verzaubert durch seine Farbenpracht. Man erreicht
ihn nach ca. 20 Minuten und kann ihn aus etwa 12 m Tiefe leicht erkennen.
Die beiden Ausstiege des Blue Holes sind aufgrund ihrer charakteristischen
Auskerbungen nicht zu verfehlen.
Gabr el Bint
Um Gabr el
Bint zu erreicht, muss man sich den Wüstenschiffen,
den Kamelen anvertrauen. Mit der gesamten Ausrüstung fährt
man bis kurz hinter den südlichsten Punkt "Caves", der mit dem
Auto erreichbar ist. Dort werden Taucher und Schnorchler bereits
von den Beduinen mit ihren Kamelen erwartet. Während die Taucher
frühstücken, verladen die Beduinen das komplette Equipment
auf die Dromedare. Im Anschluss geht es auf dem Rücken der Kamele
an der Küste des Golfes von Aqaba entlang mit Blick auf die
phantastischen Bergsilhouetten des Sinai . Nach ca. 1,5 Stunden öffnet
sich die Bucht Gabr el Bint vor dem Auge des Betrachters. Der Tauchplatz
ist aufgrund seiner relativ aufwendigen Anreise in den letzten Jahren
verhältnismäßig wenig betaucht worden. Wolken von
Fahnenbarschenerwarten den Taucher bereits beim Abstieg. Man folgt
einem Korallenarm in nördlicher Richtung. Nach etwa 10 Minuten
tauchen riesige Gorgonien auf, guckt man genauer hin, so kann man
Langnasenbüschelbarsche auf ihnen sitzen sehen. Diese Korallenwächter
sind mindestens ebenso filigran, wie die Fächerkoralle auf der
sie sitzen. Jetzt führt der Weg über den Korallenarm auf
eine Sandrutsche, die mit Tischkorallen übersät ist. Unter
den Tischkorallen beobachtet man Krokodilfische ebenso, wie die hübschen
Blaupunktrochen. Auch eine Schildkröte ist oft in Gabr el Bint
zu sehen. Bei der anschließenden Mittagspause hat man das Vergnügen,
das frische Beduinenbrot, sowie Huhn, Reis und Salat zu probieren.
Der 2. Tauchgang kann entweder Richtung Süden gehen, wobei man
eine kleine Höhle auf 27 m erkunden kann, oder man folgt noch
einmal diesem phantastischem Korallenarm! Und schon tritt man wieder
den Rückweg an.
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