British Virgin Islands

 

 

Obwohl man sagt die British Virgin Islands werden von den freundlichsten Menschen der Karibik bewohnt, sind sie vom Massentourismus noch nicht entdeckt worden und machen ihrem Namen als jungfräuliches Urlaubsgebiet alle Ehre. Die hauptsächlich vulkanischen, von saphirblauem Wasser umgebenen Inseln mit ihrer schönen Landschaft, den kilometerlangen weißen Sandstränden und attraktiven Unterwasserwelt sind ein Paradies für Karibik-Fans. Der berühmteste Strand ist "The Bath" auf der drittgrößten Insel Virgin Gorda. 

Die "BVI's" bestehen aus insgesamt über 60 Inseln, wovon wiederum nur eine Handvoll bewohnt sind. Die Größte von ihnen ist Tortola, Heimat der Hauptstadt Road Town. Tortola ist nur ca. 120 km2 groß und hat über 18.000 Einwohner. Die nördliche Küste der Insel ist berühmt für ihre Strände; die südliche Küste, die am Sir Francis Drake Kanal gegenüber der Inseln Norman Island, Peter Island und der Pirateninsel Dead Chest liegt ist mehr touristisch.

Ausflugsziele auf den British Virgin Islands

Plätze von herausragender landschaftlicher Schönheit und historischer Signifikanz findet man überall auf den BVI's. Im Folgenden einige interessante Ausflugsziele:

Tortola (Hauptinsel)

Der O'Neal Botanic Garden ist eine kühle und friedliche Zuflucht im Zentrum von Road Town. Der wunderschöne über 120 Ar große Garten beheimatet eine Fülle von einheimischen und exotischen tropischen Pflanzen.

Das V.I. Folk Museum auf der Main Street in Road Town befindet sich in einem traditionellen westindischen Gebäude und verfügt über viele Kunstwerke der Taino, Plantagen- und Sklavenzeit der Insel. Es werden außerdem Teile des Wracks der RMS Rhone ausgestellt.

Mit 543 m Höhe ist der Sage Mountain der höchste Punkt der BVI's. Der Park ist mit Kieswegen ausgestattet, und obwohl es kein Regenwald im eigentlichen Sinne ist (es fallen weniger als 2,50 m Wasser jährlich), besitzt das üppige Gebiet viele seiner charakteristischen Attribute.

Das North Shore Shell Museum in Carrot Bay bietet verschiedene Muscheln, Muschelschmuck, traditionelle Holzboote und andere lokale Kulturgegenstände als Ausstellungs- und Verkaufsstücke.

Es gibt auch einige historische Ruinen wie zum Beispiel Fort Burt. Dieses ist inzwischen ein Hotel, daß einst über den Zugang zum Road Harbour wachte. Es wurde von den Dänen errichtet und später von den Engländern, die die Inseln 1672 annektierten, wiederaufgebaut. Nur die Grundmauern blieben erhalten.

Der Mount Healthy National Park über Brewers Bay verfügt über die intakten Überreste einer dickwandigen Windmühle aus Stein, die einst zu einer Zuckerplantage des 18. Jahrhunderts gehörte.

Die Callwood Rum Distillery in der Cane Garden Bay befindet sich in einem steinernen Plantagengebäude. Die Rumbrennerei produziert ihren Rum seit über zwei Jahrhunderten in kaum veränderter Vorgehensweise.

Die schmale "Main Street", die durch das Zentrum Tortolas führt, ist die Haupteinkaufsstraße Tortolas. Mit ihren farbenfrohen alten Holz- und Steingebäuden hat sich viel vom originalen westindischen Charme bewahrt.

Soper's Hole am westlichen Ende von Tortola ist einer der Hauptankerplätze. Das wichtige Fährterminal sowie viele Restaurants und der typisch karibische Soper's Hole Jacht- und Einkaufshafen befinden sich hier.

The Baths
Tortola

Virgin Gorda

Der Topspot ist The Baths - riesige Felsen mit Höhlen und natürlichen Pools, durch die es sich herrlich klettern läßt und man Werbefeeling pur verspürt!

Der Little Fort National Park befindet sich südlich des Jachthafens. Hier war ursprünglich ein spanisches Fort, von dem einige Steinmauern erhalten blieben. Die ca. 14 Hektar große Region ist außerdem ein Tierschutzgebiet.

In der Coppermine, die sich an der Südspitze Virgin Gorda's liegt, fanden zwischen 1838 und 1867 Minenarbeitern aus Cornwall und davor eventuell Spaniern Kupfer. Heutzutage sind die Überreste des Kamins, des Kesselhauses, der Zisterne und die Minenschächte zu besichtigen.

Der Gorda Peak National Park beherbergt eine Vielzahl einheimischer und exotischer Pflanzen und wurde mit Mahagonibäumen aufgeforstet. Hier befindet sich mit 457 m der höchste Punkt der Insel.

Die RMS Rhone war ein 95 m langes königliches Postschiff, das in einem Hurrikan im Jahr 1867 gegen die Felsen der südwestlichen Küste von Salt Island geschleudert wurde. Seine umfangreichen Überreste wurden zu einer faszinierenden Unterwasserheimat für Meeresbewohner. Es ist Teil des Nationalparks und ein beliebter Tauchplatz.

Weitere Inseln

Anegadaist ein Korallenatoll und für seine meilenweit ununterbrochenen Strände berühmt. Viele behaupten, dass auf der einzigen völlig platten Koralleninsel der British Virigin Islands der beste Hummer der Welt serviert wird.

Norman Island ist dafür bekannt, der Schauplatz von Louis Stevenson's Treasure Island zu sein. Die Höhlen sind beliebte Schnorchelplätze.

Auf der kaum bewohnten Insel Salt Cay gibt es drei Salzseen, die früher als Gewürzquelle für die Insulaner und von vorbeifahrende Schiffe genutzt wurden. Die Einheimischen bieten das Salz immer noch zum Verkauf an.

Die Insel Sandy Cay wirkt mit ihren weißen Sandstränden wie die Hollywood-Version einer einsamen Insel und erinnert an den Bildschirmschoner von Microsoft. Das magische Flair zieht jeden in seinen Bann!

 
 

Freizeitmöglichkeiten

Vom Segeln bis zum Reiten bieten die BVI's ihren Besuchern zu Wasser wie zu Lande eine Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten.

Durch die geschützten Gewässer der Inseln zu segeln ist der beliebteste Zeitvertreib auf den BVI's. Die Inselgruppe ist eine Hochburg für bemannte Charterboote und bietet weltweit die dichteste Konzentration an Booten, die mit oder ohne Crew an erfahrene Segler vermietet werden.

Tagessegeljachten bieten Hotel- oder Pensionsgästen die ideale Möglichkeit um die weiter entfernten Inseln der BVI's zu erkunden. Sie sind vom geräumigen Schoner bis zum multifunktionalen Großdeckschiff verfügbar.

Für flaschenlose Taucher gibt es keine bessere Möglichkeit die Schönheit der Tiefe zu genießen als beim Schnorcheln. Man kann entweder direkt von den Stränden los schnorcheln oder aber von einem der viele Boote, die sich auf Ausflugstouren spezialisiert haben.

Zwei den beliebten Wandergebieten zählen der Sage Mountain auf Tortola und der Gorda Peak auf Virgin Gorda. Erfahrene Wanderer laufen entlang der wunderschönen Bergwege der Inseln, während die Spaziergänger gemächlich entlang der Küste wie z.B. der Carrot Bay an der Nordküste Tortolas schlendern können.

Fähren sind das beste Transportmittel um die nahegelegenen Inseln zu erkunden. Sie verkehren regelmäßig zwischen Tortola und Virgin Gorda, Jost van Dyke und Peter Island.

Weiterhin besteht die Möglichkeit für einen Tag ein Motorboot von einem der vielen Bootsverleiher auf Tortola oder Virgin Gorda zu mieten. Die Sehenswürdigkeiten der Insel kann man auch mit einem open-air Safaribus entdecken. Andere Tranportmittel sind Mietwagen oder Fahrräder. Einige Hotels halten Räder für ihre Gäste bereit, manche Radler bringen sogar eigene mit.

 

 

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