Tauchplätze
Playa del Carmen |
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Von Playa del Carmen aus erreicht man, wie schon unter Tauchbetrieb
erklärt, drei verschiedene Tauchgebiete – was alleine
schon eine Besonderheit dieser Region darstellt:
- Playa del Carmen,
- die Cenotes der Halbinsel Yucatan und
- die vorgelagerte Insel Cozumel.
Die Cenoten sind sicherlich das Highlight der Region, weshalb
wir diese weiter unten auch ausführlich beschreiben.
1) PLAYA DEL CARMEN
Rund um Playa del Carmen gibt es 12 Tauchplätze, wobei von diesen
6 wirklich sehr sehenswert sind. Die übrigen Tauchplätze
dienen weitestgehend für Tauchkurse. Einer der schönsten
Tauchplätze ist „La Tortuga“ – ein Drift-Tauchgang
mit teilweise starker Strömung, bei dem man über den schön
bewachsen Meeresgrund (sehr angenehm) getrieben wird und unglaublich
viele riesengroße Schildkröten bewundern kann. Zu Beginn
zählt man noch die umherschwimmenden Schildkröten, aber
nach der 20ten hört man in der Regel auf… Durch die Strömung
hat man auch gute Chancen auf Großfisch!
2) DIE CENOTEN AUF DER HALBINSEL YUCATAN
Was sind die „Cenotes“ überhaupt“?
Die Halbinsel Yucatan ist eigentlich eine Kalksteinplattform, die
sich vor vielen Millionen von Jahren gebildet hat. Durch verschiedene
Eiszeiten hat sich der Meeresspiegel immer wieder verändert,
und diese Kalksteinplattform war immer wieder unter Wasser. Als der
Meeresspiegel sich wieder senkte, begann die Geburtsstunde der Grotten.
Das Regenwasser filterte sich durch die Gesteinsformationen. Durch
die verrottenden Blätter und Wurzeln bildete sich Kohlensäure;
beide Komponenten zusammengenommen schufen Wege im Untergrund, in
welchen das Wasser seinen Weg zurück zum Meer fand. Auf diesen
Wegen begannen sich auch die sog. Stalaktiten und Stalagmiten zu
formen. Währen der letzten Eiszeit waren die Ozeane ca. 35 Meter
unter ihrem jetzigen Niveau. Vor rund 18.000 Jahren begann das Eis
zu schmelzen und die Ozeane stiegen auf ihre heutige Höhe an.
Das Meerwasser begann die von der Natur geschaffenen Untergrundwege
zu fluten und schuf damit das unvergleichliche Wassergrottensystem
unter der Erde, dass wir heute nahezu einzigartig auf der Halbinsel
Yucatan vorfinden.
Für die geheimnisvolle Maya Zivilisation, die das Land hier
zwischen 300 bis 900 v. Chr. bevölkerte, waren die "Cenotes" (Dzonot
= Heiliges Geschenk) nicht nur ihre einzige Frischwasserversorgung,
sondern spielten auch eine wichtige Rolle in ihrer Mythologie. Die
Wasser der "Cenotes" stellten die Fenster zur Nachwelt dar und dienten
als Schlüssel für den Eingang in ein anderes Leben. Hier
in den "Cenotes" der Halbinsel Yucatan fanden Rieten und Zeremonien
statt, die dazu dienten, die Götter der Unterwelt gnädig
zu stimmen. Noch heute werden in den Grotten Überreste der Maya
Kultur und ihrer Anbetung gefunden.
Zusammengefasst kann man 4 Punkte über die Cenotes sagen:
Wunderschön
Egal ob man schnorchelt oder taucht; man wird begeistert und überrascht
sein auf der Reise durch die Dunkelheit, wenn plötzlich Lichtstrahlen
durch Risse in den Höhlenwände auf ein Fossil treffen und
die Mystik der Vergangenheit für einen Moment wiederbeleben.
Man entdeckt eine Zauberwelt aus Stalaktiten und Stalagmiten, zwischen
Jahrtausend-alten Wurzelgebilden hindurch, die sich vom Boden über
Ihnen in die heilige Unterwelt der Mayas schlängeln.... Das
Wasser in den Grotten ist unendlich klar und gibt das Gefühl
von einer anderen Dimension. In manchen Grotten trifft man auf die
sog. Halocline, wo sich Süßwasser mit Salzwasser mischt,
was dann den Eindruck verschafft, als würde man durch eine fantastische
Wasserwolke schweben....
Einzigartig
Es gibt nur einen Ort auf der Welt, wo man in einem Grottensystem
tauchen kann, ohne eine höhere Zertifikation als OWD zu benötigen.
Yucatans "Cenotes" sind dafür weltberühmt. Dies darf
und sollte man nicht versäumen...
Einfach
Die "Cenotes"-Tauchgänge sind gewöhnlich flache Tauchgänge
(5 - 10 m) und für jeden zugänglich, der einen Basistauchschein
besitzt. Das frische Süßwasser ist sehr ruhig und heißt
einen willkommen in eine Welt der Ruhe und Entspannung. Es ist eine
einfache Tauchmöglichkeit für jene, denen rauhe Meeresbedingungen
zuwider sind und auch ideal für Taucher mit wenig Erfahrung.
Sicher
Der Weg, den man betaucht ist immer breit genug, so dass 2 Taucher
nebeneinander Platz haben, und man ist stets nicht mehr als 40
m zur nächsten direkten Aufstiegsmöglichkeit und Tageslicht
entfernt. Getaucht wird in kleinen Gruppen, wobei 1 Guide nicht
mehr als 4 Taucher führt! Vor dem ersten Cenotes-Tauchgang
erhält man zudem ein sehr ausführliches und leicht verständliches
Briefing! Im Gegensatz zu Meerestauchgängen kann man auch
bei Schlechtwetterbedingungen jeden Tag in den "Cenotes" tauchen,
das ganze Jahr über!
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| Cenoten |
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Hier die Beschreibung von drei der bekanntesten Höhlen:
Grand Cenote
Der Tauchgang beginnt im sonnendurchfluteten Eingangsbereich,
der einem riesigen Süßwasser-Aquarium mit Buntbarschen
und Schildkröten gleicht. Dann geht es weiter durch die eindrucksvolle
Eingangshalle, es folgen bizarre Säulen aus dem Boden und
der Decke (Stalaktiten) und bis zum Ende des Tauchgangs sieht man
fantastische Felsformationen – Magie pur!
Chac Mool
Leicht zu erreichen und auch nahe des Einstiegs auf der linken Seite
liegt der "Room of Beauty": Eine Halle mit großen Stalaktiten-
und Stalagmitenformationen, zwischen denen man "hindurchfliegen" kann.
Ein weiteres Highlight ist das "Monsterhouse": Nach etwa 25 bis
30-minütiger Schwimmstrecke (kein Spaziergang !) durch, zum
Teil recht niedrige Tunnel, die sich mit der Zeit zunehmend weiten, öffnet
sich plötzlich ein riesiger Raum, der alles Licht schluckt
und dem nur sehr starke Lampen gewachsen sind. Hier befindet sich
der mit 18 Metern längste Unterwasserstalaktit der Welt. Um
dieses "Monster" von der Nähe zu erkunden, muß man sich
von der Sicherungsleine entfernen.
Dos Ojos
Es sind zwei verschiedene Routen möglich! Beide beginnen bei dem schon eindrucksvollen Einstiegsbereich mit sensationell klarem Wasser. Die eine Route besticht, durch die immer wieder einfallenden Lichtstrahlen und dadurch wirklich bizarr aussehenden Felsformationen. Es ist immer wieder unglaublich, wenn man sich einfach nur umschaut und diese wie gezeichnet wirkende Landschaft „besichtigt“. Die zweite Runde führt fast die ganze Zeit durch ein komplett dunkles Tunnelsystem. Ein Highlight ist die Pause, die man an der Oberfläche in der sog. Kathedrale einlegt. Hier fühlt man sich wie ein tauchender Entdecker, wenn man die Decke der Höhle bewundert. Das Ende beider Routen ist die Rückkehr in den riesigen Einstiegsbereich, bei dem man sich wirklich fliegend fühlt – ein absolutes Gänsehaut-Taucherlebnis!!!
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| Einstieg Dos Ojos |
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3) DIE INSEL COZUMEL
Rund um Cozumel befinden sich zudem weiter sehr schöne
und interessante Tauchgebiete, die sicherlich mit zu den besten
der Karibik zählen. Die wichtigsten Riffe, die sich über
40 km erstrecken sind zum einen das Palancar Riff, mit 5 km Länge
und das Santa Rosa Riff. Man findet vor Cozumel herrliche Korallenformationen
mit zahlreichen Höhlen, Labyrinthen, Tunnels und Canyons,
wobei speziell das Palancar Riff, als einer der besten Tauchplätze
der Welt diesbezüglich gilt! Schildkröten, Barakudas
und Grouper sind oft interessierte Begleiter auf den Tauchgängen.
Hier einige Kurzbeschreibungen:
Barrakuda
Der nördlichste Tauchplatz Cozumels. Er wird nur angefahren,
wenn von November bis Februar große Adlerrochenschulen über
die weiten Sandflächen mit den Fleckriffen ziehen. Weitere Besucher
sind zahlreiche Barrakudas und Makrelenschulen.
Columbia
Dieser Tauchplatz ist durch große Korallenformationen und Canyons
kenntlich, die in einer Tiefe von 45 Metern in eine Steilwand übergehen.
Das Riff ist von Sandflächen durchbrochen. Ammenhaie, große
Zackenbarsche, Makrelen und Schildkröten sind typische Riffbewohner.
C-53 Felipe Xicotencatl
So heißt ein 63 Meter langer Minensucher, der im
Juni 2000 für Taucher versenkt wurde. Das aufrecht, in 24
Meter Tiefe auf Sandgrund stehende Schiff zeigt deutliche Bewuchsspuren
und bietet vielen Fischen Unterschlupf. Die Schiffsaufbauten reichen
in acht Meter Tiefe.
Palancar
Das bekannteste Riff Cozumels zieht sich über fünf Kilometer
Länge und ist in die Abschnitte Gardens, Horseshoe, Caves und
Bricks unterteilt. Das Riff fasziniert durch eine höchst abwechslungsreiche
Topografie mit Canyons, Durchbrüchen, Torbögen und Tunnels.
Paso del Cedra
Dieser Name bezeichnet ein mit Hornkorallen und Schwämmen bewachsenes
Plateau in 11 bis 16 Metern Tiefe, das zunächst in einzelne
Koralleformationen und dann in ein kompaktes Riff übergeht.
Treff mit Adlerrochen, Ammenhaien und Barrakduas und Schildkröten
ist sehr gut möglich!
4) HOLBOX – WALHAITAUCHEN!
Von Juni bis August bietet Ihnen unser
Vertragspartner besondere Ausflüge an, um Walhaie
zu bestaunen.
Holbox liegt auf der Nordseite der Yucatan Halbinsel - die Insel
ist 43 km lang, begrenzt durch Cabo Catoche im Osten, und ist durch
die Yalahao Lagune im Süden vom Festland getrennt.
Hauptsächlich werden die Küsten der Insel von weißen
Sandstränden gesäumt, an denen man viele verschiedene Arten
von Muscheln, die durch die Nordströmung angeschwemmt werden,
finden kann. Auch Schneckenmuscheln landen an den Stränden,
nachdem lokale Muscheltaucher sie aus kommerziellen Zwecken herausgefischt
haben. Es gibt keine Felsen auf der Insel, die rein aus Sand und
Muscheln besteht (kein Wunder, dass die Einwohner keine Schuhe tragen).
Holbox ist umgeben von seichtem, smaragd-grünem Wasser. Man
kann sehr weit hinauswaten, doch nach 5 km wird das Wasser 20 km
tief.
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