Tauchplätze Cozumel
Seit dem 15.05.99 gibt es den National Marine Park rund um Cozumel
der den Schutz der Riffe garantiert. Blue Note ist eine von ausgewählten
Tauchbasen, die innerhalb dieses Parks tauchen dürfen. Die Kosten
für diesen Nationalpark sind bereits im Tauchpreis inkludiert.
Die wichtigsten Riffe, die sich über 40 km erstrecken sind zum
einen das Palancar Riff, mit 5 km Länge und das Santa Rosa Riff.
Man findet vor Cozumel herrliche Korallenformationen mit zahlreichen
Höhlen, Labyrinthen, Tunnels und Canyons, wobei speziell das
Palancar Riff, als einer der besten Tauchplätze der Welt diesbezüglich
gilt! Schildkröten, Barakudas und Grouper sind oft interessierte
Begleiter auf den Tauchgängen.
Auf der Halbinsel Yucatan bildete sich, nach Millionen von Jahren
von Erosion und Transformation seiner Gesteine, das größte
Unterwasser-Flussystem der Welt! Es bildeten sich Grotten und Höhlen,
die sich letztlich, nach der Eisschmelze, mit kristallklarem Wasser
füllten. Die Eingänge zu diesen Höhlen und Grotten
sind die berühmten sogenannten "Cenotes". Das durch einen speziell
ausgebildeten Guide geführte Tauchen in diesen Grotten eröffnet
Tauchern den Zugang in eine eigene fantastische Welt, voll von Schönheit,
durch kristallklares Wasser, Stalaktiten und Stalagmiten, Licht und
Farben... Mehr und mehr Taucher von überall auf der Welt sind
stets auf der Suche nach neuen und speziellen Tauchplätzen und
Herausforderungen.
Von der Insel Cozumel aus erreicht man, wie schon unter
Tauchbetrieb erklärt, zwei verschiedene Tauchgebiete: Die
Tauchgebiete der Insel Cozumel selbst und die Cenotes der Halbinsel
Yucatan. Die Cenoten sind sicherlich neben den beeindruckenden
Steilwänden vor der Küste Cozumels das Highlight der
Region, weshalb wir dies weiter unten auch ausführlich beschreiben.
1) DIE INSEL COZUMEL
Rund um Cozumel befinden sich zudem weiter sehr schöne
und interessante Tauchgebiete, die sicherlich mit zu den besten der
Karibik zählen. Die wichtigsten Riffe, die sich über 40
km erstrecken sind zum einen das Palancar Riff, mit 5 km Länge
und das Santa Rosa Riff. Man findet vor Cozumel herrliche Korallenformationen
mit zahlreichen Höhlen, Labyrinthen, Tunnels und Canyons, wobei
speziell das Palancar Riff, als einer der besten Tauchplätze
der Welt diesbezüglich gilt! Schildkröten, Barakudas und
Grouper sind oft interessierte Begleiter auf den Tauchgängen.
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| Rifftauchen |
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| Wracktauchen |
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Hier einige Beschreibungen:
Barrakuda
Der nördlichste Tauchplatz Cozumels. Er wird nur angefahren,
wenn von November bis Februar große Adlerrochenschulen über
die weiten Sandflächen mit den Fleckriffen ziehen. Weitere Besucher
sind zahlreiche Barrakudas und Makrelenschulen.
San Juan
Außerhalb des marinen Schutzgebietes gelegener Tauchplatz,
der gerne als zweiter Sport nach einem Tauchgang bei Barakuda angefahren
wird. Die teilweise extrem starke Strömung trägt den Taucher über
einen farbenfrohen Teppich aus Fingerkorallen und Schwämmen. Man hat
gute Chancen auf Adlerrochen
Paraiso
Nahe des Hafens Caleta gelegen mit der größten Artenvielfalt
an marinen Lebewesen. Man findet Langusten, Königskrabben, Muränen,
große Schnapper und vieles mehr. Ab und zu statten Adlerrochen
einen Besuch ab. Es ist der bevorzugte Tauchplatz für Nachttauchgänge,
bei denen viele Königskrabben und türkisfarbene akribische
Oktopusse zu sehen sind.
Columbia
Dieser Tauchplatz ist durch große Korallenformationen und Canyons
kenntlich, die in einer Tiefe von 45 Metern in eine Steilwand übergehen.
Das Riff ist von Sandflächen durchbrochen. Ammenhaie, große
Zackenbarsche, Makrelen und Schildkröten sind typische Riffbewohner.
C-53 Felipe Xicotencatl
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So heißt ein 63 Meter langer Minensucher, der im Juni 2000
für Taucher versenkt wurde. Das aufrecht, in 26 Meter Tiefe
auf Sandgrund stehende Schiff zeigt deutliche Bewuchsspuren und bietet
vielen Fischen Unterschlupf. Es reicht bis ca. 8 Meter unter die
Wasseroberfläche.
Palancar
Das bekannteste Riff Cozumels zieht sich über fünf Kilometer
Länge und ist in die Abschnitte Gardens, Horseshoe, Caves und
Bricks unterteilt. Das Riff fasziniert durch eine höchst abwechslungsreiche
Topografie mit Canyons, Durchbrüchen, Torbögen und Tunnels.
Ein absolut sensationelles Riff!
Paso del Cedra
Dieser Name bezeichnet ein mit Hornkorallen und Schwämmen bewachsenes
Plateau in 11 bis 16 Metern Tiefe, das zunächst in einzelne
Koralleformationen und dann in ein kompaktes Riff übergeht.
Treff mit Adlerrochen, Ammenhaien und Barrakduas und Schildkröten
ist sehr gut möglich!
Santa Rosa
Eine der populärsten Steilwände vor Cozumel, wo gern der
erste Tauchgang des Tages durchgeführt wird. Mächtige Korallenformationen
mit mehreren Tunnels und Durchbrüchen. Immer wieder Sandbereiche,
wodurch das Riff im Zick-Zack durchtaucht werden kann. Der Tauchgang
beginnt über einem Sandplateau in ca. 20 m Tiefe. An der Wand
angekommen geht es dann auf maximal 28 Meter Tiefe und schließlich
langsam auf 21 Meter. In dieser Tiefe befinden sich die schönsten
Tunnels und Durchbrüche. Danach geht es dann auf ein Riffdach
in ca. 13 Meter Tiefe, wo die Tierwelt besonders groß ist und
die Möglichkeit besteht Adlerrochen, Barakudas, Zackenbarsche
und Schildkröten zu sehen. Oft finden sich große Schwärme
von Makrelen ein und im Sandbereich werden oft Stachelrochen gesehen.
2) DIE CENOTEN AUF DER HALBINSEL YUCATAN
Was sind die „Cenotes“ überhaupt“?
Die Halbinsel Yucatan ist eigentlich eine Kalksteinplattform, die
sich vor vielen Millionen von Jahren gebildet hat. Durch verschiedene
Eiszeiten hat sich der Meeresspiegel immer wieder verändert,
und diese Kalksteinplattform war immer wieder unter Wasser. Als der
Meeresspiegel sich wieder senkte, begann die Geburtsstunde der Grotten.
Das Regenwasser filterte sich durch die Gesteinsformationen. Durch
die verrottenden Blätter und Wurzeln bildete sich Kohlensäure;
beide Komponenten zusammengenommen schufen Wege im Untergrund, in
welchen das Wasser seinen Weg zurück zum Meer fand. Auf diesen
Wegen begannen sich auch die sog. Stalaktiten und Stalagmiten zu
formen. Währen der letzten Eiszeit waren die Ozeane ca. 35 Meter
unter ihrem jetzigen Niveau. Vor rund 18.000 Jahren begann das Eis
zu schmelzen und die Ozeane stiegen auf ihre heutige Höhe an.
Das Meerwasser begann die von der Natur geschaffenen Untergrundwege
zu fluten und schuf damit das unvergleichliche Wassergrottensystem
unter der Erde, dass wir heute nahezu einzigartig auf der Halbinsel
Yucatan vorfinden.
Für die geheimnisvolle Maya Zivilisation, die das Land hier
zwischen 300 bis 900 v. Chr. bevölkerte, waren die "Cenotes" (Dzonot
= Heiliges Geschenk) nicht nur ihre einzige Frischwasserversorgung,
sondern spielten auch eine wichtige Rolle in ihrer Mythologie. Die
Wasser der "Cenotes" stellten die Fenster zur Nachwelt dar und dienten
als Schlüssel für den Eingang in ein anderes Leben. Hier
in den "Cenotes" der Halbinsel Yucatan fanden Rieten und Zeremonien
statt, die dazu dienten, die Götter der Unterwelt gnädig
zu stimmen. Noch heute werden in den Grotten Überreste der Maya
Kultur und ihrer Anbetung gefunden.
Zusammengefasst kann man 4 Punkte über die
Cenotes sagen:
Wunderschön
Egal ob man schnorchelt oder taucht; man wird begeistert und überrascht
sein auf der Reise durch die Dunkelheit, wenn plötzlich Lichtstrahlen
durch Risse in den Höhlenwände auf ein Fossil treffen und
die Mystik der Vergangenheit für einen Moment wiederbeleben.
Man entdeckt eine Zauberwelt aus Stalaktiten und Stalagmiten, zwischen
Jahrtausend-alten Wurzelgebilden hindurch, die sich vom Boden über
Ihnen in die heilige Unterwelt der Mayas schlängeln.... Das
Wasser in den Grotten ist unendlich klar und gibt das Gefühl
von einer anderen Dimension. In manchen Grotten trifft man auf die
sog. Halocline, wo sich Süßwasser mit Salzwasser mischt,
was dann den Eindruck verschafft, als würde man durch eine fantastische
Wasserwolke schweben....
Einzigartig
Es gibt nur einen Ort auf der Welt, wo man in einem Grottensystem
tauchen kann, ohne eine höhere Zertifikation als OWD zu benötigen.
Yucatans "Cenotes" sind dafür weltberühmt. Dies darf
und sollte man nicht versäumen...
Einfach
Die "Cenotes"-Tauchgänge sind gewöhnlich flache Tauchgänge
(5 - 10 m) und für jeden zugänglich, der einen Basistauchschein
besitzt. Das frische Süßwasser ist sehr ruhig und heißt
einen willkommen in eine Welt der Ruhe und Entspannung. Es ist eine
einfache Tauchmöglichkeit für jene, denen rauhe Meeresbedingungen
zuwider sind und auch ideal für Taucher mit wenig Erfahrung.
Sicher
Der Weg, den man betaucht ist immer breit genug, so dass 2 Taucher
nebeneinander Platz haben, und man ist stets nicht mehr als 40
m zur nächsten direkten Aufstiegsmöglichkeit und Tageslicht
entfernt. Getaucht wird in kleinen Gruppen, wobei 1 Guide nicht
mehr als 4 Taucher führt! Vor dem ersten Cenotes-Tauchgang
erhält man zudem ein sehr ausführliches und leicht verständliches
Briefing! Im Gegensatz zu Meerestauchgängen kann man auch
bei Schlechtwetterbedingungen jeden Tag in den "Cenotes" tauchen,
das ganze Jahr über!
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| Cenoten |
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Hier die Beschreibung von drei der bekanntesten Höhlen:
Grand Cenote
Der Tauchgang beginnt im sonnendurchfluteten Eingangsbereich,
der einem riesigen Süßwasser-Aquarium mit Buntbarschen
und Schildkröten gleicht. Dann geht es weiter durch die eindrucksvolle
Eingangshalle, es folgen bizarre Säulen aus dem Boden und
der Decke (Stalaktiten) und bis zum Ende des Tauchgangs sieht man
fantastische Felsformationen – Magie pur!
Chac Mool
Leicht zu erreichen und auch nahe des Einstiegs auf der linken Seite
liegt der "Room of Beauty": Eine Halle mit großen Stalaktiten-
und Stalagmitenformationen, zwischen denen man "hindurchfliegen" kann.
Ein weiteres Highlight ist das "Monsterhouse": Nach etwa 25 bis
30-minütiger Schwimmstrecke (kein Spaziergang !) durch, zum
Teil recht niedrige Tunnel, die sich mit der Zeit zunehmend weiten, öffnet
sich plötzlich ein riesiger Raum, der alles Licht schluckt
und dem nur sehr starke Lampen gewachsen sind. Hier befindet sich
der mit 18 Metern längste Unterwasserstalaktit der Welt. Um
dieses "Monster" von der Nähe zu erkunden, muß man sich
von der Sicherungsleine entfernen.
Dos Ojos
Es sind zwei verschiedene Routen möglich! Beide beginnen
bei dem schon eindrucksvollen Einstiegsbereich mit sensationell klarem
Wasser. Die eine Route besticht, durch die immer wieder einfallenden
Lichtstrahlen und dadurch wirklich bizarr aussehenden Felsformationen.
Es ist immer wieder unglaublich, wenn man sich einfach nur umschaut
und diese wie gezeichnet wirkende Landschaft „besichtigt“.
Die zweite Runde führt fast die ganze Zeit durch ein komplett
dunkles Tunnelsystem. Ein Highlight ist die Pause, die man an der
Oberfläche in der sog. Kathedrale einlegt. Hier fühlt man
sich wie ein tauchender Entdecker, wenn man die Decke der Höhle
bewundert. Das Ende beider Routen ist die Rückkehr in den riesigen
Einstiegsbereich, bei dem man sich wirklich fliegend fühlt – ein
absolutes Gänsehaut-Taucherlebnis!!!
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