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1. Tauchplatz: „ El
Evano“
Tiefe:6-40m
Sicht: 10-25m
Strömung: leicht, mehr Dünung
oder Wellengang
Leistungsstufe: Erfahrene
Beschreibung: Wer von den Klippen
auf die kochenden Wogen unter sich guckt und die hohe, leicht angerostete
Stahlleiter sieht möchte vielleicht am Liebsten einen Rückzieher
machen. Zugegeben, der Sprung ins Meer kostet Überwindung
und das Rausklettern ist bei Wellengang auch kein Zuckerschlecken,
weshalb hier auch nur bei entsprechend ruhiger See getaucht werden
kann. Abenteuerlich und eindrucksvoll ist auch das Erkunden der
Höhlen, die sich im Ein-Ausstiegsbereich befinden. Von Krustenanemonen überzogene
Hydroidenbäumchen stehen fotogen im Eingangsbereich, währen
die Kupfer-Beilbauchfische sich lieber unter der Höhlendecke
zusammenkuscheln. Ein anderer Augenschmaus ist die Stufen und Terrassen
bildende Steilwand, bunter Bewuchs inklusive.
2. Tauchplatz: „ Punta
Perdiz“
Tiefe: 3-40 m
Strömung: kaum
Sicht: 10-30m
Leistungsstufe: alle
Beschreibung: Vom felsigen Ufer der kleinen Bucht
geht’s neben der Leiter per Sprung ins Wasser. Bereit im Flachwasser
herrlich weiß leuchtender Sandgrund mit einzelnen Korallenblöcken
und vielen Seefächern. In 13 m Tiefe liegt ein kleiner Fischerkahn
in dem sich Langusten angesiedelt haben. Kurz danach beginnt die
Riffkante, wo Steinkorallen in Kaskaden nach unten abfallen, dazwischen
Einbuchtungen, herrliche Durchbrüche und Canyons. Krustenalgen,
Röhren- und Seilschwämme machen Drahtkorallen, Seefächern
und Federgorgonien den Platz streitig. Bevölkert wird das Riff
von Anemonen, Schnappern, Garnelen, Lobstern, Trompetenfischen und
vielen anderen kleineren Bewohnern.
Besonderheit: Canyons, Bewuchs und zutrauliche
Grunzer.
3. Tauchplatz: „Alejo
El Moro“
Tiefe: 4-40m
Strömung: kaum
Sicht: 10-25m
Leistungsstufe: alle
Beschreibung: Zunächst muss man ca. 5 Minuten
schwimmen, ehe man ins tiefer Wasser gelangt. Aber auch in 4m sind
schöne Korallenformationen zu sehen. In 12 m Tiefe eine
bizarre Landschaft aus Korallenkegeln und Höckern in der Engels-
und Franzosenkaiser, Schnapper und Grunzer umherflosseln. Hier
ist ebenfalls ein kleines Wrack, das allerdings mit dem Kiel nach
oben liegt. Danach fällt das Riff teils terrassenförmig,
teils steil ab. Schwämme in allen Farben und Formen, Seefächer,
Krustenalgen und andere Stein- und Hornkorallen wachsen dicht an
dicht. Barrakuda, Rochen Makrelen und Schnapper bevölkern das
Riff.
Besonderheit: Tolle Wand mit herrlichem Bewuchs.
Riffkante ist ca. 50 bis 200 m vom Ufer entfernt.
4. Tauchplatz: Höhle „ El
Brinco
Lage: Mitten im Dschungel, abseits
der Küstenstraße.
Tiefe: 44m (75m)
Sicht: 40m
Leistungsstufe: Erfahrene
Beschreibung: Ein Muss für Höhlenfreaks
ist „El Brinco“, deren Einmaligkeit sich erst unter Wasser
offenbart. Die durch Löcher in der Höhlendecke einfallenden
Sonnenstrahlen bündeln sich zu einem breiten Lichtstrahl, der
das Wasser bis auf den Grund in 44 Metern Tiefe hell bis kobaltblau
erstrahlen lässt. Alleine dieser Blick nach oben hat so etwas
sakrales, dass man leicht Tiefe und Zeit vergisst. An der steilen
Wand sind herrliche Tropfsteine zu sehen und rote Garnelen zu entdecken.
Einmalige Stimmung erzeugt auch die gewaltige Kathedrale, die auch
Sporttauchern zugänglich ist. Der Ausstieg ist allerdings nicht
ganz einfach, da die Leiter seit einem Jahr fehlt.
Besonderheit: gebündelte Sonnenstrahlen
5. Tauchplatz: „35
Aniversario“
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Lage: Mitten im Dschungel, abseits
der Küstenstraße in einem Feldweg
Tiefe:44m (70m)
Sicht: 40m
Leistungsstufe: Erfahrene
Beschreibung: Nach ca. 200m Fußmarsch erreicht
man die Kalksteinhöhle, die hinter dichtem Gebüsch versteckt
liegt. Dann ist Klettern angesagt und der Sprung vom Fels ins glitzernde
Wasser - Jacket gut voll pumpen. Das Wasser oberhalb der Sprungschicht
ist so klar, dass man die gesamte Länge der Aniversario überblicken
kann. Die Sprungschicht in 9 m Tiefe bietet klasse Spiegeleffekte.
Phantastisch ist der Blick aus der mit Leinen gesicherten Höhle,
die so hoch ist dass sie aus der Ferne wie ein gotisches Fenster
aussieht und deshalb auch als Dom bezeichnet wird. Auf der anderen
Seite der Doline befindet sich ein zweiter Eingang, an deren Wände
die Kalkablagerung des einstmals entlanggelaufenen Regenwassers zu
sehen sind. Interessant ist der Süßwasserbereich, wo man
in Ufernähe Garnelen, Grundeln und Groppen beobachten kann.
Der lockere Detritusgrund ist so empfindlich, dass selbst eine springende
Garnele ihn nach oben katapultiert. Schöne Szenarien bieten
auch die ins Wasser ragenden Äste, die nur so von Garnelen wimmeln.
Besonderheit: Tierwelt, Höhlenwände und
Dom.
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