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Aquarium I bis III
Drei flache Rifferhebungen in nur 12 bis 15 m Tiefe die es Wert sind,
nicht nur einmal betaucht zu werden. In riesigen Wolken stehen
hier Hunderte von Blaustreifen-, Franzosen- und Schwarzrücken-Grunzern über
dem Riff. Daneben strahlen uns die leuchtend gelben Flossen der
blassroten Schulmeister-Schnapper entgegen. Soviel geballtes Futter
zieht natürlich auch Räuber wie große grüne
Muränen, Barsche und Barrakudas an, die oft unverhofft und
plötzlich in die dichten Fischpulks schießen.
El Ballenato I bis III
Drei ineinander übergehende Plätze von 3 bis 20 m Tiefe,
die keine Minute Langeweile aufkommen lassen. Weite Ebenen, Hügel,
Täler, Blöcke und Kanäle bieten abwechslungsreiches
Leben. In Reih und Glied stehende gelbe, braune und fliederfarbene
Venusfächer wirken wie eine angepflanzte Hornkorallen-Plantage.
Feuer-, Röhren- und Strudelwürmer, sowie Korkenzieheranemone
und Flügelschnecken fühlen sich hier wohl. Der absolute
Hit jedoch ist die Tarpun-Gruppe.
La Corona
Wie eine unterseeische Gebirgskette wirkt dieser Platz, dessen Top
sich in ca. 20 m Tiefe befindet. Ganze Gruppen von gepunkteten Adlerrochen
schweben übers Riff und auch Haie zeigen sich immer wieder mal
für einige Augenblicke. Die Steilwände sind mit großen
Röhren-, Tonnen- und Seilschwämmen bewachsen. Auffällig
ist die dichte Besiedelung durch grünlichen und bläulichen
Gabeltang.
La Montana
Drei Felsen die erst in 20, 25 und 28 m Tiefe beginnen und nur spärlich
mit Korallen bewachsen sind. Auch hier haben sich Schwämme und
Algen durchgesetzt, zwischen denen Krabben, Langusten, Krebse, Garnelen
und Schnecken umherwuseln. Zwischen den markanten Erhebungen treffen
wir auf Stachelmakrelen, Schnapper, Grunzer, Zackenbarsche und Rochen.
Ein Platz der auch für größere Überraschungen
gut ist. So wurden hier auch schon Bullenhaie gesichtet. Auch bei
diesem Tauchgang ist das Austauchen nur im Freiwasser möglich.
Meliza Point
Abwechslungsreicher Platz mit Blöcken, Sand, Steilwand und einem
kleinen Canyon in dem ein kleines Fischerboot in 25 m Tiefe seine
letzte Ruhestätte gefunden hat. Seifenbarsch, Muräne und
Ritterfisch bevölkern das ca. 25 m lange Wrack. Schön bewachsene
Korallenblöcke am Sandgrund und große, verzweigte Federgorgonien
beherbergen so manche kleine Überraschungen wie gekräuselte
Salatschnecken und glitzernde Prachtsternschnecken.
Canal de Barrakuda
Nicht nur zum Eintauchen sondern auch zum Fotografieren ist der maximal
bis 10 m tiefe Tauchplatz am Innenriff zu empfehlen. Steinkorallen,
wie die mächtige und äußerst Robuste Elchgeweihkoralle
bieten kleinen Fischschwärmen Schutz. Goldschwanzmuräne
und Jamaika-Stechrochen lauern unter den dicken Verzweigungen der
Korallen auf Beute.
Canon de Blanco
Die Bootsfahrt zu der
vorgelagerten Insel Cayo Blanco dauert ca. zwei Stunden. Eine Pastellfarbene,
filigrane Hornkorallengesellschaft wogt vor uns hin und her wie Blumen
in einer leichten Brise. Bevölkert wird das kleine Paradies
von einer Zahl an bunten Korallenfischen wie dem Grauen-, Franzosen-
und Diadem-Kaiserfisch. An der Steilwand, die unendlich in die Tiefe
fällt leuchten uns riesige Schwämme in allen Farben entgegen.
Begegnungen mit großen Meeresschildkröten sind hier an
der Tagesordnung.
Weitere Tauchplätze, die als Tagestour angeboten werden, sind Cayo Rosario oder Cayo Sigua.
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