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Liebe
Tauchfreunde,
unser
Newsletter ist dieses Mal etwas Besonderes für mich, warum werden Sie später
erfahren! Ich freue mich auf jeden Fall sehr diese Zeilen an Sie zu richten.
Aber der Reihe nach!
DIE
BOOT IN DÜSSELDORF
In
Kürze (20.01.-28.01.07) steht wieder das größte deutsche Tauchevent an, nämlich
die Messe boot in Düsseldorf. Und es gibt etwas Neues in unserer geliebten
Taucherhalle 3, denn es wurde eine Umstrukturierung vorgenommen. Die Idee ist,
alle Verbände, Hersteller, Tauchbasen und Reiseunternehmen jeweils zu
gruppieren. Dies betrifft auch uns, da sich unser bisheriger Standort im Bereich
der Verbände befindet, weshalb wir dieses Jahr eine neue
Standnummer haben, nämlich C 82.
Damit finden Sie uns nahe der Halle 4, vom Hallenmeister gesehen aus gesehen
rechts oben im Eck. Wir sind sehr zufrieden mit diesem Standplatz und hoffen,
dass er von Ihnen positiv angenommen wird. Sie erkennen uns wie immer anhand
unseres großen blauen Nautilus-Ballons auf unserem Stand, der kaum zu übersehen
ist, und dem etwas „anderen“ Design.
Wie
die letzten Jahre auch, begrüßen wir dieses Jahr wieder drei sehr gute
Partnertauchbasen von uns an unserem Stand. Dies werden Barbara und Wolfgang aus
Saba/Niederländische Antillen (Tauchbasis Saba Divers und Hotel Scout’s Place),
der Schweizer Patrick Zingg aus Roatan/Honduras (Tauchbasis Subway Watersports)
und unser „langjähriger Standgefährte“ Levent aus Kas / Türkei (Kas
Diving) sein. Sollten Sie sich also hinsichtlich Saba, Honduras oder der Türkei
beraten lassen wollen, finden Sie bei uns die richtigen Ansprechpartner. Für
alle anderen Zielgebiete aus dem Nautilus-Programm steht Ihnen unser Nautilus
Tauchreisen-Team selbstverständlich wie immer fachkundig zur Verfügung. Wir würden
uns auf jeden Fall sehr freuen, Sie bei uns an unserem Stand willkommen zu heißen
und einen Cuba Libre mit Ihnen zu genießen.
Und
nun kommen die Worte, auf die Sie vermutlich gewartet haben, wir
verlosen nämlich wieder 7 x 2 Eintrittskarten für die boot! Nachdem
es letztes Jahr konstruktive Kritik über die Auswahl der Gewinner gab (die
ersten Antworten haben gewonnen), haben wir uns entschieden, dass dieses Jahr
die 10te, 20te, 30te, 40te, 50te, 75te und 100te Antwort auf diesen Newsletter
mit dem Stichwort „boot“, Namen und Adresse gewinnen. Die Gewinner bekommen
dann die Gutscheine morgen zugesendet! Beeilen Sie sich dennoch, denn letztes
Jahr waren die Karten nach wenigen Minuten weg!
ERSTER
SENDETERMIN FÜR UNSEREN SABABERICHT IM FERNSEHEN
Am
Donnerstag haben wir einen freudigen Anruf vom SWR (Südwestdeutscher Rundfunk)
erhalten, der uns den ersten Sendetermin für die von uns mit organisierte Reportage über die Insel Saba (siehe
letzter Newsletter) mitgeteilt hat! Und zwar wird dies der 04.02.07
(Sonntag) sein, in der ARD-Sendung „Ratgeber
Reise“, deren normaler Sendeplatz 16.30
Uhr ist. Dieser Bericht wird etwas kürzer ausfallen, da in dieser
Sendung weniger Zeit vorhanden ist. Der große und ausführliche Bericht wird
dann (hoffentlich wenig) später ausgestrahlt, worüber wir Sie selbstverständlich
informieren werden. Ich hoffe, dass Ihnen der Bericht gefallen wird…
NEUES
REISEZIEL PHILIPPINEN
So,
und jetzt komme ich zu dem von mir ganz oben erwähnten „Besonderen“! Und
zwar können wir Ihnen ab sofort ein neues Zielgebiet präsentieren, welches
sich nicht in unseren Stammgebieten Karibik, Ägypten oder Mittelmeer befindet,
sondern in Asien: die Philippinen! Wir hatten diese Pläne schon länger, aber
ich möchte Ihnen offen sagen, dass ich unsere ausgeprägte Spezialisierung
ungern verlassen wollte. Nautilus steht schon immer für die Karibik und seit
meiner Übernahme auch, allerdings selbstverständlich untergeordnet, für Ägypten
und das Mittelmeer, was ein wichtiger Teil unserer Firmenpolitik ist. Ich denke,
es ist generell besser etwas sehr gut, fundiert und tiefgreifend anzubieten, worüber
man auch aus Erfahrungen und eigenen Erlebnissen berichten und dementsprechend
auch beraten kann, was bei unseren bisherigen Gebieten absolut der Fall ist.
Nachdem von vielen Stammkunden aber der Wunsch geäußert wurde, auch Asien mit
uns bereisen zu wollen, reifte das Anfreunden mit diesem Gedanken. Schließlich
haben wir letztes Jahr auf der boot angefangen Informationen und Angebote zu
sammeln und auszuwerten und haben uns nun zu diesem Schritt entschieden. Das
„Finale“ war eine quasi von langer Hand geplante Reise die meine Wenigkeit
im Dezember durchgeführt hat. Und von dieser Reise möchte ich Ihnen nun sehr
gerne berichten, die für mich wirklich ganz Besonders war!
Mein
erstes Zielgebiet war die Region rund um die Stadt
Puerto Galera auf der Insel Mindoro,
welche man über Manila erreicht. Schon der erste Eindruck war sehr positiv. Da
ich erst vor 2 Jahren in Thailand war (10 Tage vor dem Tsunami) kannte ich die
asiatische Lebensform bereits ein wenig, allerdings schien sie mir auf den
Philippinen von Anfang an ein wenig anders – darauf komme ich später zurück.
Die ganze Küstenregion zeichnet sich durch kleine und größere Buchten, Strände
und Halbinseln aus – wirklich sehr schön! Puerto Galera ist ein schöner
kleiner Ort mit einem netten Hafen, das touristische Leben spielt sich aber in
dem ca. 25 „Jeepney“-Minuten (Jeepney: philippinischer öffentlicher Bus)
entfernten Städtchen Sabang Beach ab. Sabang ist ehrlich gesagt nicht mein
Fall, alles doch zu touristisch - in regelmäßigen Abständen legen Boote mit
koreanischen und japanischen Gruppen an, die sich dann durch die ohnehin schon
sehr kleinen und engen Gassen Sabangs schieben. Es gibt viele Geschäfte,
Restaurants (die wirklich ausgezeichnetes Essen zubereiten), Spielsalons
(Billard ist unglaublich populär auf den Philippinen), Bars und Diskos, alles
in Kombination mit den mir schon aus anderen Ländern sehr gut bekannten Uhren-
und Sonnenbrillenverkäufern. In Sabang Beach (der Strand ist ca. 1 km lang,
aber nicht zum „an den Strand legen geeignet“) gibt es ca. 30 Tauchschulen
auf eben sehr engem Raum, was man schnell merkt, denn es legen ständig Boote ab
und kommen an. Alles in allem zu viel Trubel und Lärm nach meinem Geschmack! Da
war ich doch sehr froh mir das zwischen Puerto Galera und Sabang Beach
befindliche Resort Coco Beach herausgesucht habe – schön ruhig, für sich alleine gelegen und in einem
wundervollen Palmenwald angelegt. Die Anlage ist recht groß, aber dadurch, dass
die sehr ansprechenden Bungalows in den Hang hineingebaut wurden und in ein Tal
mit Rezeption und Pool „zulaufen“ merkt man dies gar nicht. Man kommt sich
vor wie in einem Park…! Ich muss ehrlicherweise dazusagen, dass kurz vor
meiner Anreise ein Taifun der Region doch arg zu schaffen gemacht hat, was man
dort auch sehen konnte. Aber es war erstaunlich mit welcher Energie und welchem
Hochdruck die Arbeiter aufgeräumt und den Wiederaufbau eingeleitet haben. Bei
meiner Abreise waren die gröbsten Schäden schon wieder behoben. Die zum Hotel
gehörige Tauchbasis Coco Divers unter der Leitung des deutschen Thomas befindet
sich zentral direkt im Hotel und da sie genauso aussieht wie die Bungalows fügt
sie sich hervorragend ins Gesamtbild ein. Thomas wohnt direkt in der Tauchbasis
und macht wirklich einen klasse Job – die Basis ist perfekt organisiert und
bietet exzellentes Tauchen! Bei meinen Tauchgängen habe ich gleich das gesehen,
was sich Fotographen vor ihre Linse wünschen – zwei Pygmäenseepferdchen,
Anglerfische, Schlangenaale, junge Fledermausfische, unzählige
Nacktschnecken…! Bei recht starker Strömung hat es aber auch Spaß gemacht
die tolle Riffbeschaffenheit treibend zu bestaunen. Am Besten hat mir der
Tauchplatz „Canyon“ gefallen, den man bei günstiger Strömung am „Shark
Cave“ beginnen kann, wobei der Name dann Programm ist! Alles in Allem war
dieser erste Teil ein guter Erfolg, denn ich denke, das Hotel Coco Beach ist die
richtige Wahl in dieser Region!
 
Als
nächstes ging es über die zweitgrößte Stadt der Philippinen Cebu auf die
Insel Negros. Dort kennen die
meisten die Region um die Stadt Dumaguete wie z.B. den Ort Dauin, aber genau
dort wollte ich nicht hin, nicht weil diese Region nicht taucherisch gut und
interessant wäre, nein, sondern ganz einfach, weil ich eben gerne dort sein möchte,
wo nicht jeder ist! Und da bin ich auf die sehr kleine Insel Sipaway gekommen, eine kleine Insel vorgelagert vor Negros nahe der Stadt San Carlos.
Man erreicht Sipaway mit einem Transfer ab Cebu über wunderschöne Berge mit
tollen Aussichten und spektakulärem Panorama nach Toledo und von dort per Fähre
und Boot über San Carlos nach Sipaway. Das von dem deutschen Detlef geleitete
kleine Resort Whispering Palms hat
einen höheren Standard als viele andere philippinische Taucherresorts ohne
dabei übertrieben zu wirken. Ich kann Ihnen sagen, ich habe mich vom ersten
Moment an dort unglaublich wohl gefühlt. Alles dort geschieht basierend auf
einem sehr netten, unaufdringlichen und wahnsinnig freundlichen individuellen
Service. Ein Beispiel wäre, dass man sein Essen quasi im Vorbeigehen bestellen
kann, zum Duschen geht und gleich danach das Essen serviert bekommt – auf
Wunsch auch auf das Zimmer oder an jedem anderen beliebigen Ort des Resorts! Frühstück
auf der eigenen Terrasse oder Abendessen direkt am Meer? Kein Problem! Die gute
Seele des Hauses ist die deutsche Nina, die den Angestellten auch mal beim Lesen
& Schreiben-Lernen hilft und sich wirklich wundervoll um das Wohl der Gäste
kümmert. So herrscht in der Anlage eine sehr angenehme herzliche Atmosphäre,
die, wie mir Stammgäste bestätigt haben, sie hier immer so empfunden haben.
Die Tauchbasis Sipaway Divers befindet sich nur wenige Meter am Meer entlang von der Anlage entfernt und steht
unter der Leitung des Landshuters Christian. Kurze Ausfahrtszeiten, tolle
Tauchboote und klasse Tauchplätze bieten perfektes Tauchen! Wiederum konnte ich
viele viele Nacktschnecken, Feuerfische, Drachenköpfe, Geisterpfeifenfische,
Pygmäenseepferdchen, Schlangenaale, Barsche, viele kleine Schwärme und eine
tolle Gorgonien- und Korallenlandschaft in mein Logbuch eintragen…
Taucherherz, was willst Du mehr?! Die Insel Sipaway hat aber noch mehr zu bieten
und das ist genau das, was für mich das „Besondere“ meiner Reise war, nämlich
liebenswerte und freundliche Menschen! Als ich mich einmal mit einem Leihfahrrad
auf den Weg gemacht habe die Insel zu erkunden, war es einfach nur schön zu
sehen, wie herzlich sich die Bewohner mir als Tourist gegenüber verhalten. Als
ich beispielsweise ein Ort besichtigt habe, bat mich auf einmal die Kindergärtnerin
zu sich in den Kindergarten, woraufhin mir die Kinder dort ca. eine halbe Stunde
lang Lieder vorgesungen und vorgetragen haben! Das Ganze mit einem Lächeln im
Gesicht und einem Strahlen in den Augen, das einem das Herz aufgeht! Ich war
sprachlos gerührt… Schließlich musste ich mich „Buch des Ortes“
verewigen und innerhalb kürzester Zeit waren alle Schulkinder des Ortes rund um
den Kindergarten versammelt um „mir mal Hallo zu sagen“. Das sind Momente,
die man schwer beschreiben kann, aber ich hoffe meine beigefügten Bilder
vermitteln ungefähr, was Worte schwerlich rüberbringen können.
 
 
Meine
nächste Station sollte die völlig unbekannte Insel
Camiguin sein, die man nördlich der großen Insel Mindanao findet.
Wer jetzt meint, es handle sich um eine kleine Insel a la Malediven, der täuscht
sich, denn zur Umrundung mit einem Moped habe ich ohne Pausen ca. 3 Stunden
gebraucht. Allein schon die Anreise zeigt, wie untouristisch diese Insel ist,
denn man erreicht sie nur per Flug (Flüge gehen nur 3 x wöchentlich) oder per
Übernachtfähre! Ich habe mich bei der Hinreise für die Übernachtfähre
entschieden (zurück per Flugzeug), was an sich schon ein lustiges Erlebnis ist,
denn man legt abends um 20 Uhr ab und erreicht Camiguin um 6 Uhr morgens!
Gekommen bin ich auf Camiguin durch einen echten Insidertipp, nämlich einen
Garmischer Philippinen-Kenner, der mir diese Insel wärmstes ans Herz gelegt
hat, weshalb ich dieser Empfehlung gefolgt bin. Wiederum passt es prima in unser
Konzept, dass diese Insel so unbekannt ist und wir so die ausgetretenen Pfade
verlassen können. Nun, aber zum Wesentlichen! Es gibt auf der Insel nur drei
touristische Resorts und eines davon steht unter der Leitung von Christian,
genannt „Diggi“ – ein klasse Typ! Er ist völlig anders als die meisten,
aber einfach klasse, man hat viel Spaß mit ihm und wird durch seine lustige Art
immer prima unterhalten. Seine „Action
Geckos“ (so heißen Resort, Tauchbasis und Team) bieten alles in
einem, nämlich Hotel, Tauchen, Aktivitäten und eine klasse individuelle
Betreuung! Die Hotelanlage besteht aus 4 Backpackerzimmern, 4 sehr schönen
Bungalows – alles sehr stilvoll aus Holz gebaut -, der Tauchbasis und einem
sehr guten Restaurant. Mmmh, was habe ich hier für ein gutes Chicken Curry
gegessen! Zudem befindet sich die Anlage direkt an einem der schönsten Strände
der Insel. Hier muss man dazusagen, dass Camiguin eine Vulkaninsel ist, weshalb
die Strände schwarz sind, dafür aber sehr fein, breit und ins Wasser
hineinreichend, denn auf vielen anderen Inseln, fangen direkt am Ufer die
Korallen an! Bei den Aktion Geckos kann man neben dem Tauchen noch
Adventure-Touren, wie Trekking, Canyoning, Vulkanbesteigungen und vieles mehr
buchen – ein super Angebot mit garantiertem Abenteuerfaktor! In Sachen Tauchen
kann die Basis auf einen der besten Tauchguides, den ich je gesehen habe, zählen!
Sensationell was „Archi“ unter Wasser alles entdeckt und sieht. Camiguin
zeichnet sich taucherisch durch seine unglaubliche Vielfalt aus, es gibt nämlich
sowohl Steilwände und „normale“ Korallenlandschaften, als auch interessante
Flachwassertauchgänge am Sandboden mit Riffblöcken dazwischen. Bei allen Plätzen
herrscht ein beeindruckender Fischreichtum und man findet die
unterschiedlichsten Lebensformen! Gleich bei meinem ersten Tauchgang entdeckte
Archi nach wenigen Sekunden (!) 4 Pygmäenseepferdchen, was sich bei den
weiteren Tauchgängen jeweils noch wiederholen sollte! Weiterhin habe ich
wiederum viele Nacktschnecken, Skorpionsfische, Anglerfische (ich habe einen
davon überhaupt nicht gesehen, bis Archi mich unmittelbar davor
„platzierte“ und den armen Fisch ein wenig anstupste), Seeschlangen, Muränen,
Rochen, Geisterpfeifenfische und vieles mehr gesehen. Einfach nur sensationell!
Das “besonderste“ Erlebnis auf der Insel und auf meiner ganzen Reise hatte
ich aber nicht unter Wasser, sondern bei einer ganztägigen Entdeckungstour über
die Insel. Wie ich es schon anklingen habe lassen, kommen auf dieser Insel
selten Touristen vorbei, weshalb die Einheimischen nach wie vor „schauen“,
wenn dann mal ein „großer Blonder im Dorf“ ist. Aber die Art und Weise, wie
sie dann den Touristen begegnen, entgegentreten und sie begrüßen war für mich
einzigartig! Bei der Durchfahrt eines jeden Dorfes mit dem Moped haben
beispielsweise alle Dorfbewohner gewunken, gegrüßt und ein sensationelles Lächeln
im Lächeln im Gesicht gehabt. Man kann gar nicht anders als winkend und grüßend
in alle Richtungen langsam durch die Ortschaft zu fahren! Es ist schwer zu
beschreiben, aber wie bei dem Kindergarten auf Sipaway, wird einem Warm ums
Herz. Ich wurde bei meiner Inselrundfahrt begleitet von einer Backpackerin, die
auch bei den Action Geckos tauchte, der es genauso ging wie mir. Jedes einzelne
Dorf wurde zum Erlebnis - unglaublich! Jedes Mal, wenn wir angehalten haben,
waren sofort Menschen um uns herum, aber, und das ist ganz wichtig, nicht
aufdringlich oder unangenehm, sondern im Gegenteil einfach nur herzlich.
Ruckzuck waren wir zum Essen eingeladen und es war offensichtlich, dass es
dieser Familie ein große Freunde war. Ich habe mich ein wenig gefühlt wie bei
meinem ersten Besuch auf Cuba 1999, allerdings waren die Einheimischen dort natürlich
schon mehr mit Touristen vertraut als es jetzt auf Camiguin der Fall war.
Insgesamt hat mir diese Insel so gefallen, dass ich einen Entschluss gefasst
habe bzw. mir etwas vorgenommen habe, worauf ich später nochmals eingehen
werde.
 
 
Ich
muss an dieser Stelle anmerken, dass ich noch drei weitere Inseln besucht habe,
über die ich in unserem nächsten Newsletter berichten möchte, da meine Eindrücke
und Erlebnisse für einen Newsletter deutlich zu umfangreich sind. Insgesamt möchte
ich aber doch schon einmal resümieren und ich kann sagen – es war eine tolle
Reise mit vielen klasse Tauchgängen, wunderschönen Erinnerungen und geschäftlich
guten Kontakten, von denen Sie profitieren werden J.
Ich habe im Text mehrmals erwähnt, dass ich „darauf später noch kommen
werde“, und zwar geht es mir darum, dass ich dieses Land mit den Menschen, der
Landschaft und der Unterwasserwelt für ein ganz tolles Tauchziel halte,
allerdings nur wenn man die richtigen Inseln, Orte und Hotels wählt. Ich bin
weit davon entfernt mich zu einem Philippinen-Spezialist aufzuschwingen,
allerdings habe ich schon gesehen, beispielsweise welche Hotels man in einer
Regionen empfehlen kann und welche definitiv nicht. Auch bei den Inseln gibt es
enorme Unterschiede, die man kennen sollte, um den für sich selbst geeignetsten
Ort zu finden. Ich habe einmal die Lebensform angesprochen die mir im Vergleich
zu Thailand unterschiedlich erschien, nun da muss ich dazusagen, dass ich in
Thailand nicht auf ursprünglichen Inseln war, sondern beispielsweise auf Koh
Phi Phi, aber insgesamt ist Thailand touristisch sicherlich unbestritten weiter,
was sich eben in der Lebensform wiederspiegelt. Die Freundlich- und Herzlichkeit
der Philippiner, speziell auf den ursprünglichen Inseln, war für mich außergewöhnlich,
weshalb ich mir fest vorgenommen habe, eine Patenschaft für einen Kindergarten,
eine Schule oder Ähnliches zu übernehmen, einfach um den Kindern dort etwas
Gutes zu tun, wovon Sie wirklich etwas haben und möglichst viele profitieren können.
Ich habe hier und da schon Informationen gesammelt, meine Bitte an Sie wäre
aber, sofern Sie hier Ideen oder Kontakte haben, mir diese mitzuteilen. Ich weiß
nicht wie ich am Geschicktesten an diese Sache herangehe, um auch den richtigen
Weg zu wählen, aber ich denke das ist hier schon wichtig. Sollten Sie mir hier
also helfen können, wäre ich Ihnen sehr dankbar!
So,
damit will ich es aber für heute auch gut sein lassen, ich denke es waren doch
viele Informationen. Wie schon erwähnt, werde ich beim nächsten Newsletter den
zweiten Teil meiner Philippinen-Reise folgen lassen. Soviel sei verraten, es
fehlen noch die Zielgebiete Moalboal (Cebu), Cabilao und Panglao (beides bei
Bohol). Sollten Sie sich für eines der Zielgebiete der Philippinen
interessieren, lassen Sie es uns wissen, wir arbeiten Ihnen gerne ein konkretes
Angebot aus. Preisbeispiele habe ich dieses Mal bewusst weggelassen, denn ich
wollte Text und Bilder für sich sprechen lassen. Dass die Philippinen sehr günstig
sind, ist sicherlich kein Geheimnis (7 Nächte Hotel im DZ, ab/bis Manila oder
Cebu, ÜF ab € 219,-- p.P.)… Bei Fragen zu den Philippinen, stehe ich selber
Ihnen gerne zur Verfügung, da ich bisher als einziger dort Tauchen war, oder
unser Kollege Herr Donner, der nur als „normaler“ Tourist vor Ort war. Ich würde
mich natürlich freuen, wenn Sie diese Neuerung in unserem Programm positiv
aufnehmen und uns zukünftig bei eventuellen Asienplänen, sofern es die
Philippinen betrifft, in Ihre Überlegungen mit einbeziehen würden.
Über
Lob, Tadel und Anregungen bin ich wie immer sehr dankbar. Sollte dieser
Newsletter zum Beispiel zu lang gewesen sein, würde mich das interessieren,
aber beim Schreiben übersieht man oft wie viel es letztlich ist und im
nachhinein wegkürzen ist zumeist sehr schwierig – gerade dieses Mal. Ich
hoffe dennoch, Ihnen haben meine Ausführungen gefallen?!
Damit
bleibt mir nur noch zu sagen und hoffen: „Bis hoffentlich bald auf der
boot“!
Mit
den besten Wünschen
Jan
Thies
Geschäftsführer
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